Livestream-Lesung | Was wir sind Kapitel 51

Am Freitag, den 05.08.16 um 18 Uhr findet die erste Live-Lesung meinerseits statt!
Ich lese von meiner Fanfiction »Was wir sind« Kapitel 51.
Es gibt anschließend Zeit für Fragen, Spekulationen und Kekse. ; )

Hier das Event auf Livestream.com.

Hier das Event auf Facebook.

 

Ich freue mich auf euch!

~Jaelaki

//livestream.com/accounts/20753539/events/6003405/player?width=640&height=360&enableInfoAndActivity=true&autoPlay=true&mute=false

Gedanken zu Kapitel 50: Was wir sind

Ich sitze derzeit an Kapitel 50.
Ja, fünfzig!
Die Geschichte kam als kleine Adventskalender-Challenge zur Welt und sollte ursprünglich »nur« 24 Kapitel haben. Aber ich schrieb immer weiter.
Was wir sind ist meine »Nebenher«-Story. Die Geschichte, die ich ohne Zwang, ohne große Erwartungen, als Ausgleich zu meinen »großen« Projekten schreibe.
Viele Leser, die mir noch immer Rückmeldungen zu den Kapiteln geben, sind schon von Anfang an dabei – das heißt, seit 2013!
Aber es gibt auch so viele, die später eingestiegen sind – teilweise 20, 40 Kapitel in wenigen Tagen (und Nächten) gelesen haben.
Dazu habe ich so liebe, so überwältigende Kommentare und Nachrichten bekommen.
Ich danke euch!
Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn ihr mir schreibt, dass euch meine Geschichte nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch im Alltag begleitet.
Dass ihr mit den Charakteren lacht – und sogar weint!
Ich wertschätze jeden Leser – auch die stillen – und freue mich auf die nächsten Kapitel mit euch!
Nein, es werden keine weiteren fünfzig (wer aufgepasst hat, weiß, wie viele noch geplant sind), aber ich danke euch für eure Treue und euer Interesse!
Und wie könnte ich meinen Dank besser ausdrücken als mit einem Teaser zu eben diesem Kapitel 50? ; )
~Jaelaki

Kaiba saß in seinem Büro. Anders als sonst in der KC gab es hier niemanden, der hinterm Rücken tuschelte. Es waren nur er und ich.
Als ich eintrat, betrachtete er mich argwöhnisch.
»Seit wann klopfst du?«, fragte er statt einer Begrüßung und der Moment war gebrochen.
Ich zuckte die Achseln, schlenderte durch sein Büro, um mich vor ihn an den Schreibtisch zu lehnen.
»Beweg deinen Arsch«, erwiderte ich mit einem Grinsen, »wir erobern die Stadt!«

Er zog die Augenbrauen hoch, betrachtete meine Faust, die ich in die Luft streckte, lehnte sich zurück, als ob er abwöge, mich sofort oder erst später einweisen zu lassen.

»Wheeler, dafür müsste ich nicht einmal diesen Raum verlassen«, entgegnete er trocken und tippte etwas auf seinem Laptop.

»Genau das ist dein Problem«, murrte ich und verdrehte die Augen.

Nicht, dass es sein einziges Problem gewesen wäre.

»Ich hab Hunger«, maulte ich nach einigen Augenblicken, in denen nur das Klicken der Tastatur den Raum erfüllte – und seine Gegenwart. Wenn Kaiba irgendwo war, dann füllte sich der Raum.

»Und das ist dein Problem«, erwiderte er ohne ein Zögern.

Ich spielte mit einem Kugelschreiber, auf dem auf weißem Grund ein blaues KC

»Und du hast eh deine Termine abgesagt«, bemerkte ich und sah, wie er erstarrte.

»Woher –«

»Los jetzt oder wovor hast du Angst?«

(Auszug aus Kapitel 50)

© Jaelaki