Jaelaki schaut … No Game No Life (Teil 1/2)

 

Titel: No Game No Life

Genre: Anime, Komödie, Fantasy, Abenteuer

Länge: 12 Episoden in einer Staffel


Auf der Suche nach einem Anime bin ich über No Game No Life gestolpert.
Momentan bin ich bei Folge 6 von 12. Bedeutet: Der Anime hat mich mitgerissen.

Animes, die mich nicht innerhalb der ersten beiden Folgen auf irgendeiner Ebene (Charaktere, Plot, Design) überzeugen, ziehe ich normalerweise nicht durch. Dafür gibt es einfach zu viele Animes da draußen, die noch geschaut werden wollen. ; )


Story: Bei No Game No Life geht es um die beiden Geschwister Sora und Shiro, die Gamefreaks und Genies sind. In der Realität scheitern sie jedoch als Schulabbrecher und sozial isolierte Freaks.

Als sie durch eine Göttin in einer anderen Welt landen, in der alles durch Spiele geregelt wird, scheinen sich ihre Träume zu erfüllen. Oder trügt der Schein?

Der Plot ist bisher interessant und es macht Spaß, den Weg der Geschwister zu verfolgen.


Charaktere: Besonders durch ihren verqueren Humor, ihre Fähigkeiten und das Design überzeugen die Figuren.

Für mich sind die Charaktere gewöhnlich das Herzstück einer Serie – mit ihnen kommt oder fällt mein Interesse an einer Serie.

In No Game No Life besticht jeder Charakter durch seine Eigenheiten, Makel, Macken und Talente.


Spannung/Gefühl: Der Gegensatz zwischen totaler Erfolg virtuell und Misserfolg in der realen Welt, fasziniert mich. Die Spiele sind abwechslungsreich und spannend, der Weg der Charaktere bisher amüsant und interessant.


Sonstiges: Es gibt einige sexuelle Andeutungen und Doppeldeutigkeiten, die aber meiner Meinung nach nicht übertrieben, sondern amüsant wirken.
Der Anime ist mit seinen 12 Folgen nicht übermäßig lang, sondern eher etwas für zwischendurch.

Ich bin gespannt, was die zweite Hälfte des Animes noch bietet. Und ob das Ende mich mit diesem genialen »Oh. Schon vorbei?«-Gefühl zurücklässt. : 3

 

~Jaelaki

5 Dinge | wie mein Auslandsaufenthalt meine Schreiberei beeinflusst (hat)

Nach neun Monaten Schottland bin ich seit Juni wieder in Deutschland. Meine Zeit dort ließ mich nach meiner Rückkehr nicht nur stets zuerst auf die falsche Seite schauen, wenn ich Straßen überqueren wollte – es hat auch meine Schreiberei beeinflusst.


Nummer 1 | Die Sprachen

Klar, dass Englisch in Schottland gesprochen wird, dürfte die wenigsten überraschen. Den meisten dürfte auch geläufig sein, dass dieses schottische Englisch anders klingt als das – ähm – englische Englisch. (Wer daran Interesse hat, schaut sich mal Szenen der Serie Outlander auf Englisch an.)

In einigen Teilen Schottlands wird auch heute noch Gälisch gesprochen und Beschilderungen sind dort zweisprachig.

Als Nicht-Muttersprachler im Ausland bekommt Sprache eine neue Dimension. Mein Englisch ist – ohne abzuheben – sehr gut. Trotzdem wird man als Nicht-Muttersprachler in einigen Situationen entlarvt: seien es Sprichwörter, Dialekte oder Akzente.

Was bedeutet es, wenn ich als Fremder durch Sprache erkannt werde?

Wie wichtig ist Sprache? Wie wichtig ist sie für das Gefühl, zu Hause zu sein?

Diese Erfahrungen fließen auch in meine aktuellen Geschichten ein. Besonders bei »Die Panazee des Todes« plane ich, in einigen Situationen auch die Sprache der jeweiligen Figuren, Gruppen und sozialen Schichten ins Zentrum zu stellen.

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Nummer 2 | Das Studium

Ja, es war nicht nur Urlaub und Fun. Ich habe dort – entgegen des ERASMUS-Klischees – tatsächlich studiert. Besonders zwei Seminare haben nachhaltigen Einfluss auf meine Schreiberei: Das eine hieß Communities in America, das andere handelte von der schottischen Geschichte.

Bei ersterem stellte das Konzept Essen die Bedeutung davon für Gemeinschaften in ein neues Licht. Nahrung ist eben nicht nur Nahrung. Wie, was, wo, mit wem gegessen wird, sieht in verschiedenen Kulturen, Gruppen und Zeiten völlig unterschiedlich aus. Und meistens kann viel über eine Gesellschaft über deren Traditionen bezüglich der Nahrungsaufnahme herausgefunden werden.

Was läge also näher, als auch das in Geschichten einfließen zu lassen?

Die schottische Geschichte bietet viel Stoff für Zoff, Unabhängigkeit und Abhängigkeit, politisch, wirtschaftlich und religiös. Besonders die Zeit um 1707, die Zeit, in der Schottland und England auf Grundlage des Act of Union vereinigt wurden, beeinflusste einige Familienhintergründe in meinen Stories.

Nummer 3 | Die Highlands

Magisch. Während ich dort am Ufer saß, rechnete ich fest damit, einen Drachen über die Wipfel der Berge gleiten zu sehen. Oder ein Einhorn zwischen den Bäumen zu erblicken.

Nicht umsonst befinden sich Drehorte zu verschiedenen Harry Potter Filmen in den schottischen Highlands.

Nicht nur die Landschaft lädt zum Träumen ein, auch die Atmosphäre – so still und abgelegen – begleitete mich oft bis auf meine (virtuellen) Papiere.

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Nummer 4 | Die Reiselust

Ich konnte es kaum erwarten, nach Schottland zu gehen.

Schon seit meinem ersten Semester ging ich in Informationsveranstaltungen, obwohl ich wusste, dass ich noch nicht ins Ausland gehen würde. Okay, mein Zielland hat sich zwischenzeitlich verändert. Aber das Gefühl, aufzubrechen, die Welt zu erkunden und eine fremde Sprache zu sprechen, all das war kurz vor meinem Aufbruch so wie in diesem ersten Moment, als ich das Info-Blatt über die verschiedenen Partnerländer des ERASMUS-Programms in den Händen gehalten hatte.

Dieses Fernweh, das Gefühl, das einen wegzieht, hinaus in die Welt. Diese Reiselust packt mich immer wieder – immer noch, auch nach meinem Aufenthalt. Und das ist gut so, finde ich. Denn nur wer losgeht, kommt an und nur wer reist, entdeckt auch sein Zuhause neu, wie ich denke.

Auch in »Die Panazee des Todes«, meinem Fantasy-Roman, geht der Protagonist auf eine (unfreiwillige) Reise. Neben dem Hauptproblem, nämlich der Verhaftung nahestehender Personen, treibt ihn eine Sehnsucht nach mehr, nach der Welt, nach Antworten – aber gleichzeitig fürchtet er sich davor. Es ist oft einfacher nur von großen Abenteuern zu träumen, statt den Schritt in die weite Welt zu wagen.

Diese Gefühle, der Unterschied zwischen Planung und Realität sowie Erwartungen, Enttäuschungen und Freude haben also nicht nur in meinem Auslandsjahr eine Rolle gespielt.

Nummer 5 | Identität und Zuhause

Während ich in Schottland wohnte, lebte und studierte, lernte ich auch das Gefühl, das einen nach Hause zieht, neu kennen.

Aber was ist, wenn es dieses Zuhause, nach dem man sich sehnt, nicht mehr gibt?

Ich dachte und denke viel über meine Charaktere nach. Besonders dieses »Wo ist man zu Hause? Und wann? Und was, wenn man nicht mehr zurückkann?« beschäftigte mich sehr in Schottland.

In beiden Geschichten, an denen ich aktuell arbeite, geht es auch um diese Thematik.

In »Die Panazee des Todes« wird das Zuhause des Protagonisten zerstört. Aber erst nach und nach wird er sich über die Auswüchse bewusst. Was ist überhaupt ein Zuhause? Ist das nur ein Ort? Sind es die Personen an einem Ort? Oder können auch nur Personen ein Zuhause sein?

In »Was wir sind«, einer Geschichte über Freundschaft, Liebe und Familie, sehnt sich der Protagonist nach einem Zuhause, das es nicht (mehr) gibt: nämlich seiner glücklich vereinten Familie. Dazu muss er sich mit der Zukunft herumplagen, denn er steht vor dem Schulabschluss. Während seine Freunde schon Pläne haben, bröckelt dazu sein Weltbild, denn das arrogante Klassenass, das bereits seine eigene Firma leitet, ist und bleibt zwar ein arroganter Arsch, aber ansonsten ist vieles ganz anders, als er bisher wahrgenommen hatte.

Wer bin ich? Was glauben andere, wer ich bin und was denke ich selbst? Und was ist, wenn ich nicht mehr derjenige bin, der ich einmal war?

Macht mich mein Zuhause zu dem, der ich bin? Und was, wenn ich es verliere? Was bleibt?


Seit Anfang Juni bin ich wieder zu Hause. Obwohl sich in meiner Abwesenheit einiges verändert hat, fühle ich mich angekommen. Vieles ist (noch) in Bewegung. Umzüge stehen an, neue Herausforderungen und die Frage, wohin es mich auf lange Sicht hin verschlägt.

Aber wie auch bei meinen Protagonisten kratze ich meinen Mut zusammen und meine Hoffnungen und sehe dem gespannt entgegen.

Liebster Award | 11 (geheime) Antworten

Fragen von Fremden beantworten, damit das anonyme Internet mehr über mich weiß?

Als (Hobby)Autorin und (Teilzeit)Bloggerin muss ich da ja grinsend bejahen, oder? ; )

Ich wurde von Introspektivblog nominiert und bedanke mich mit einem Knicks an dieser Stelle für die Ehre. (Hier der unaufdringliche Hinweis: Schaut bei ihm vorbei! Er schreibt Kurzgeschichten und Gedichte!) ; )

Kommen wir also zu den (nicht mehr lange) geheimen Antworten auf die elf Fragen …

 


  1. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen – was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen?

 

Das Kind gegenüber, das sich an mir orientieren könnte. Ansonsten kommt es darauf an, in welchem Land und an welcher Ecke die Ampel steht …


  1. Warum bloggst du?

 

Mein Blog ist eine Sammlung an einigen meiner Geschichten, Gedanken und Gedichten. Angefangen hatte ich, weil einige meiner Leser kein Facebook und/oder Twitter benutzen, wo ich mit am stärksten vertreten bin. Meine Geschichten veröffentliche ich in verschiedenen Onlineforen – mein Blog dient mir als Knotenpunkt.


  1. Was glaubst du, welche Werte dir wichtiger sind, als den meisten deiner Mitmenschen?

 

Unabhängigkeit und Freiheit/Stille. Beides brauche ich zum Schreiben.


  1. Was schätzt du am Internet am meisten?

 

Schneller Zugang zu Informationen und die Vernetzung mit Gleichgesinnten ist genial.


 

  1. Bist du eher ein Herz- oder ein Kopfmensch?

 

Im Alltag eher ein Kopfmensch. Bei den »großen« Entscheidungen aber ein Herzmensch.


  1. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie gehst du damit um?

 

Streit mit Menschen, die mir wichtig sind. Am besten aufeinander zugehen und offen miteinander reden; leider ist das nicht immer möglich.


  1. Was bedeutet der Begriff „Normalität“ für dich?

 

Eine Mischung aus Langeweile und Intoleranz. Ein bisschen Verrücktheit tut gut. ; )


  1. Welche Musik hörst du?

 

Alternativ würde ich behaupten. Ich mag rockige Lieder, aber genauso Musicals und J-Pop/Rock. Zum Träumen und Schreiben am liebsten traurige/ruhige Songs. Meine Musiksammlung ist eine wilde Mischung aus Disneyliedern, Power Metal und Anime-Songs. ; -D


  1. Welche sind deine drei Lieblingsfilme?

 

Herr der Ringe, König der Löwen und Harry Potter.


  1. Was glaubst du, braucht unsere Gesellschaft (metaphorisch) mehr: Hirten oder Lehrer?

 

Ääääähm. Liebe? ; -D

Okay, Lehrer. Jemand der andere dazu bringt, selbst kritisch zu denken und aktiv zu werden.


  1. Glaubst du, du wärst klug?

 

Wer glaubt, dass er glaubt, der glaubt nur, dass er glaubt?

Klar, bin ich klug. Und manchmal blöd. Meistens eine Mischung aus beidem. ; )


~Jaelaki

 

 

 

MEINE 11 FRAGEN

  1. Wenn du kein Mensch wärst, wärst du …?
  2. Warum bloggst du?
  3. Wenn du nur noch eine Sache in deinem Leben erreichen könntest, was wäre das?
  4. Was schätzt du an Deutschland am meisten?
  5. Wenn du durch die Zeit reisen könntest, wo würdest du landen?
  6. Schreibst du oder liest du lieber?
  7. Was bedeutet der Begriff „Freundschaft“ für dich?
  8. Welche Bücher liest du am liebsten?
  9. Wenn du eine Sache in deinem Leben verändern könntest, was würdest du tun?
  10. Wenn du eine Superkraft haben könntest, welche wäre das?
  11. Glaubst du an Gott?

 

NOMINIERT

Lady Sonea

Kunst trifft Poesie

Vera Reinhard

Otterfly schreibt

(Die Reihenfolge ist willkürlich.)

Viel Spaß bei den Fragen! ; )

REGELN

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, gestellt hat.
  3. Nominiere 2 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  4. 
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  6. Das Beitragsbild kannst du optional in deinen Beitrag einfügen.
  7. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster-Award-Blog-Artikel.